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03. November 2009
Prix Goncourt für die Schriftstellerin und Dramatikerin Marie NDiaye -
06. Oktober 2009
Stückewettbewerb des International Playwrights' Forum 2010 -
22. September 2009
Drama Panorama: Thema "bühnentaugliches Übersetzen" am 30.9. und 6.10. in Berlin -
18. September 2009
Sechs französischsprachige Stücke in Saarbrücken im November -
09. September 2009
Festival Off-Europa in Leipzig und Dresden: Schwerpunkt Bosnien-Herzegowina -
08. September 2009
Thomas Ostermeiers "Hamlet" in Barcelona ausgezeichnet -
25. August 2009
Werkschau Kristian Smeds beim Nordwind-Festival im Oktober in Berlin -
24. August 2009
Israelische Walczak-Premiere am 28.8. in Tel Aviv
Maja Pelevic
Maja Pelevic, 1981 in Belgrad geboren, studierte Szenisches Schreiben in ihrer Heimatstadt und belegte Kurse beim Performance-Guru Richard Schechner in New York. Damit hatte sie beste Voraussetzungen, eine frische Brise in die Theaterszene Serbiens zu bringen, die Jovan Cirilov für uns porträtieren wird.
So jung sie ist, wird sie doch schon als führende Vertreterin einer Neuen serbischen Dramatik bezeichnet. Pelevics postdramatische Texte formulieren das Lebensgefühl einer Generation, die dank moderner Technologien mit der ganzen Welt vernetzt ist, die den Zugang zu Reizen aller Art hat – und die doch im Kern von Vereinsamung bedroht ist. Schon manche ihrer Stücktitel sprechen eine deutliche Sprache: "ESCape" (2004) etwa, "Maybe We Are Mickey Mouse" (2007) oder "Hamlet Hamlet Eurotrash" (2008). In den deutschsprachigen Medien erlangte Maja Pelevic 2006 eine kurzfristige Berühmtheit, als sie verlauten ließ, ein Stück über den Entführungsfall Natascha Kampusch schreiben zu wollen.
Nachdem 2005 an der Berliner Volksbühne das Zweipersonenstück "Belgrad – Berlin" gezeigt wurde, ist Orangenhaut der zweite Text von Maja Pelevic, der in Deutschland präsentiert wird. Verena Mayer hat sich dem Stück, das die Identitätssuche einer junge serbischen Frau umkreist, genähert.
Und hier können Sie hören (und sehen), wie Maja Pelevic aus ihrem Stück liest.
(Foto: Theater Osnabrück)



