Donnerstag, 27. Juli 2017
 

Podcast Spielstätten

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thema: erstaufführungen


Debatten, Interviews und Hintergrundberichte rund um das Thema deutschsprachige Erstaufführungen.

22. Oktober 2009. Es ist unbedingt notwendig, dass sich die deutschen Theater strukturiert mit ausländischen Stücken befassen. Beschränkung auf Festivals bedeutet Repräsentation, aber nicht Austausch. Und birgt die Gefahr, dass die Theater immer stärker im eigenen Saft schmoren. Christine Richter-Nilsson widerspricht in einer Replik den Verlegern Marc Schäfers und Tobias Philippen.

September 2009. Kennen Sie die Versprechungen der Übersetzungs-Tools im Internet? "Übersetzen mit nur einem Mausklick" und so? Wir haben eines davon mit zwei Stückanfängen gefüttert und zeigen Ihnen im Vergleich mit den Originalen und den Profiübersetzungen, was dabei wieder ausgespuckt wurde.

Juni 2009. Die Kölner Verleger Marc Schäfers und Tobias Philippen bezweifeln, dass es ein Gebot gibt, sich mit ausländischem Theater strukturiert zu befassen und antworten mit dieser These auf das Interview von Schultze und Popig.

Juni 2009. Welche Rolle spielen die Übersetzer in dem Netz aus Verlagen, Agenturen und Theatern? Karen Witthuhn beschreibt in einem Text übers Stückeübersetzen, wieviel Glück, Ausdauer, Spürsinn und Begeisterung für die Sache man braucht, um aus einem guten englischen ein ebenso gutes deutsches Stück zu machen.

Mai 2009. Ein ausländisches Stück kann durchaus auch mehrere deutsche Erstaufführungen erleben. Tena Štivičićs "Fragile!" ist so ein Fall: das Stück wurde bereits am Theater TKO Köln gespielt, hatte damals allerdings noch keinen Verlag. Petra Kohse beschreibt, wie es dazu kam.

Mai 2009. Europa wächst. Seit Beginn der schrittweisen EU-Erweiterung im Jahr 2004 werden an deutschen Theatern relativ gesehen allerdings weniger europäische Stücke gespielt. Haben die Theater mit der zunehmenden Zahl von Uraufführungen weniger Kapazität, sich im Ausland nach neuer Dramatik umzuschauen? Holger Schultze, Intendant des Theater Osnabrück, und sein Leitender Dramaturg Jürgen Popig erklären im Interview, warum zum Austausch mehr gehört als sich nur gegenseitig über Gastspiele zu besuchen und erklären, wie die Idee für das diesjährige Thema des Spieltriebe 3-Festivals entstand.