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03. November 2009
Prix Goncourt für die Schriftstellerin und Dramatikerin Marie NDiaye -
06. Oktober 2009
Stückewettbewerb des International Playwrights' Forum 2010 -
22. September 2009
Drama Panorama: Thema "bühnentaugliches Übersetzen" am 30.9. und 6.10. in Berlin -
18. September 2009
Sechs französischsprachige Stücke in Saarbrücken im November -
09. September 2009
Festival Off-Europa in Leipzig und Dresden: Schwerpunkt Bosnien-Herzegowina -
08. September 2009
Thomas Ostermeiers "Hamlet" in Barcelona ausgezeichnet -
25. August 2009
Werkschau Kristian Smeds beim Nordwind-Festival im Oktober in Berlin -
24. August 2009
Israelische Walczak-Premiere am 28.8. in Tel Aviv
Mark-Anthony Turnage
Mark-Anthony Turnage, 1960 in Corringham in der englischen Grafschaft Essex geboren, gilt als einer der bedeutendsten britischen Komponisten in der zeitgenössischen Musik-Szene. Bereits als 15-Jähriger wurde er in die Jugendklasse des Londoner Royal College of Music aufgenommen, wo er bis 1982 bei Oliver Knussen und John Lambert Komposition studierte. Bei einer Sommerakademie im amerikanischen Tanglewood zählte zudem Hans-Werner Henze zu seinen Lehrern.
Über Henze, der für ihn zu einem wichtigen Mentor werden sollte, erhielt Turnage 1988 einen Kompositionsauftrag der 1. Münchner Biennale: Die daraus hervorgegangene Oper Greek wurde zum Durchbruch des jungen englischen Komponisten, nicht zuletzt die Einbindung von Jazz- und Rockelementen sorgte damals für Furore. Obwohl ihm nach wie vor der Ruf eines Rebellen anhaftet, fanden Turnages Werke doch bald Eingang in das Repertoire auch der renommiertesten Orchester, etwa der Berliner Philharmoniker; beim London Philharmonic Orchestra und beim Chicago Symphony Orchestra fungierte er vor einigen Jahren als Composer in residence.
Auf einen ästhetischen Nenner ist Mark-Anthony Turnage nur schwer zu bringen, zu wandlungsfähig präsentiert sich seine Musik. In den beim Spieltriebe 3-Festival gespielten Werken Dark Crossing und The Game is Over jedenfalls hat Wolfgang Behrens im angry young man den Lyriker entdeckt.
(Foto: Theater Osnabrück)



