Mittwoch, 15. August 2018
 

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Kurzinfo Shakespeare is dead – get over it!

William liebt Anna und hasst die Globalisierung. Anna ist die Globalisierung egal, denn sie ist Schauspielerin, aber sie liebt William – den Globalisierungsgegner im Hier und Jetzt sowie den toten Schreiber von einst: William Sh., Sie wissen schon. Der wiederum ist William egal.

Kann man sich im Niemandsland ein Heim schaffen, indem man sich einfach ein bisschen fest umarmt? Formen alle Informationen, die zu einem passen oder die sich einfach nur ähneln, schon so etwas wie ein Leben? Und wenn ja, ist es dann auch wirklich das eigene? Der belgische Dramatiker Paul Pourveur hat eine Art Modellbaukasten entworfen, in dem er Versatzstücke postmoderner Biografien in der Historie spiegelt und an der Entwicklung einer eher etwas lockeren Liebesbeziehung entlang gewissermaßen zum Trocknen aufhängt. Am Ende sind alle tot und der Autor rät in lustiger Wiederholung zum letzten Mal: "Lebe anständig, denke an das Folgende". (peko)

Shakespeare is dead – get over it!
von Paul Pourveur
Aus dem Flämischen von Uwe Dethier

Regie: Nina Mattenklotz
Bühne:Juli Zippel
Kostüm: Annika Kerstin Träger
Dramaturgie: Armin Breidenbach

Mit: Saskia Boden, Andrea Casabianchi, Britta Firmer, Oliver Meskendahl, Friedrich Witte

Premiere am 4. September 2009, Theater Osnabrück, Alter Güterbahnhof, Ringlokschuppen

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