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Kurzinfo Gott ist Schönheit

Der Maler Vilho Lampi malt. Und hadert. Malt, wie jemand Heu mäht auf einer Wiese am Meeresufer, reist nach Mexiko, stellt die Staffelei auf Eisfelder. Er beschmiert sich mit Farbe, besucht den Louvre und ist am Ende bereit, alles seine bisherigen Werke für schlecht zu halten.

In zehn Szenen lässt Kristian Smeds seine Figur in "Gott ist Schönheit" auftreten und erstellt das Bild eines Künstlers, der sich in den Dienst der Schönheit stellt, die seit Anbruch der Moderne so einfach nicht zu haben ist. Der Maler Vilho Lampi hat tatsächlich von 1898 bis 1936 gelebt, Smeds' Stück beruht auf einem Roman über ihn und zeigt doch eine universelle Figur, die frei sein will, aber sich mitten im Kampf mit den Fesseln befindet, von denen sie sich zu befreien versucht, und die offenbart, dass genau dieser Kampf heute Thema der Kunst ist. (sik)

Gott ist Schönheit
von Kristian Smeds
aus dem Finnischen von Eeva Bergroth und Martina Marti

Regie: Jan-Christoph Gockel
Bühne: Anabel Fröhlich
Kostüme: Dominique Muszynski
Dramaturgie: Jürgen Popig

Mit: Alexander Jaschik, Laurenz Leky

Premiere am 4. September 2009, Theater Osnabrück, Von-Stein-Kaserne, Kino

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