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Kritiken und Berichte zum Spieltriebe 3-Festival in Osnabrück von 4.-7.September 2009

Osnabrück, 10. September 2009. Zeit für die Nachlese: Resümees werden gezogen, Feedbacks gegeben, Pläne für nächste Projekte geschmiedet, die Festivalorganisatoren zeigen sich müde, aber glücklich, dass alles gut über die Bühne gegangen ist. Und das schreiben die anderen Journalisten über das Spieltriebe 3 Festival, das am vergangenen Wochenende stattgefunden hat.

Osnabrück 6. September 2009. Kein Festival ohne Diskussion! Europatrioten? Europäische Stücke im deutschen Theater hieß die Foyerveranstaltung heute Mittag, bei der unter anderen Andreas Beck vom Schauspielhaus Wien und die Übersetzerin Mirjana Wittmann darüber nachdachten, was den Transfer ausländischer Stücke mitunter so schwer macht. Wobei die Situation im Ganzen, wie Wolfgang Behrens berichtet, gar nicht so schlecht ist.

Osnabrück, 6. September 2009. Am zweiten Festivaltag entdeckte Christian Rakow bei der deutschsprachigen Erstaufführung von Paul Pourveurs Shakespeare is dead unter der Regie von Nina Mattenklotz ein Theater, das in doppelter Hinsicht auf der Höhe der postmodernen Theorie angesiedelt ist. Seit René Pollesch hat es nichts vergleichbares gegeben, staunt er beglückt. Wolfgang Behrens berauschte sich indessen an der Rauminstallation für die Oper Ophelias: Death by water singing und würdigt die Komplexität der Frauenfrage in Orangenhaut von Maja Pelevic.

Osnabrück, 5. September 2009. Beim Festivalbrunch heute morgen um halb zwölf im Theater am Domhof wurde in einer Lesung das Osnabrück-Stück vorgestellt, das acht Dramatiker während des Autorenworkshops im Juni gemeinsam geschrieben haben. In einer Staffelstabdramatik hätten die Autoren die Überbietungsmaschine angeworfen, findet Christian Rakow. Und führt aus, warum sich aus Drastik nicht automatisch Relevanz ergibt.

Osnabrück, 5. September 2009. Gestern ging es los mit dem Osnabrücker Spieltriebe 3-Festival der Edition Europa! Auf fünf Routen konnte sich das Publikum durch 14 Produktionen treiben lassen.
Die nachtkritik.de-Autoren flanierten am ersten Tag auf dreien: Christian Rakow sah sich das bulgarische Stück an, das alle Routen einrahmt und machte sich dann Richtung Kroatien und Niederlande auf. Heiko Ostendorf entschied sich für das finnische Stück und Tanzproduktionen der neu angetretenen Choreografin Nanine Linning. Und Wolfgang Behrens stellte sich der Rassenrhetorik des moldauischen und den Schuldverstrickungen des spanischen Stückes.

 

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